Hier sind Sie auf der Seite:  Archiv Adebar

 

Ortsteile
Kontakte
Unsere Störche
Allgemeine Infos
Gemeindevertretung
Bürgerservice
Geschichtliches
Schule
Kirche
Kulturhaus
Feuerwehr
Freizeit & mehr
Handel & Gewerbe
Wohnungsgesellschaft
Wichtiger Hinweis
Impressum

 

Besondere und kuriose Storchgeschichten (Archiv)

 16. August 1999:

Verschnaufpause für den Storch


Der Jungstorch hat noch immer keine Flugversuche unternommen.

Konrad Peßner nimmt den Storch
aus seinem Nest

In Schwerin wird er aus dem
Auto geholt...

...und der Tierpflegerin Heike Koniarcyk v
om Schweriner Zoo übergeben

Auch in einem Storchendorf können Adebars Probleme bekommen. So beobachteten Anwohner , dass der Jungstorch am Pastorhaus noch keine Flugversuche unternommen hat. Während seine Altersgenossen aus anderen Nestern schon einige Flugstunden hinter sich haben, sitzt dieser noch immer im Nest. Nachfragen beim "Storchenvater" Konrad Peßner aus Frauenmark erhärteten die Vermutung, dass der Jungvogel zu schwach entwickelt ist. Erst am 23. April begannen die Altvögel mit der Brut. Der Experte ist sich sicher: das ist in diesem Jahr zu spät gewesen.
Gestern früh wurde darum dieser Jungvogel mit Hilfe der Kameraden von der Mestliner Feuerwehr aus seinem Nest gehoben und per Auto in den Schweriner Zoo gebracht. Hier nahm ihn die Tierpflegerin Heike Koniarczyk in Obhut. "Nach ein paar Tagen Beobachtung, kann er mit den anderen fünf Jungstörchen zusammenkommen, die hier bereits ein Zuhause bekamen", erläutert die Fachfrau. Wenn der Storch sich gut entwickelt, kann er vielleicht im nächsten Jahr mit nach Afrika fliegen.

entnommen der Schweriner Volkszeitung, Lokalausgabe Parchim vom 17.08.1999

nach oben

08. Mai 2002:

Adebar stolziert durchs Dorf

Die Gemeinde Mestlin wird seit Jahren auch als Storchendorf bezeichnet. Auch Meister Adebar scheint sich dessen bewusst zu sein und stolziert mitten im Dorf umher. Ob auf dem Rasen am Kulturhaus oder wie auf dem Foto in den Vorgärten in der Goldberger Straße - er hat vor den Mestlinern scheinbar keine Angst. Auch auf dem Rudolf-Harbig-Sportplatz wird der Großvogel regelmäßig gesehen. Vor vielen Jahren musste sogar ein Fußballspiel unterbrochen werden, weil der Vogel auf dem Rasen stolzierte und sogar auf der Querlatte des Fußballtores Platz nahm und den Spielern zusah. Die Vorkommen des Weißstorches werden in der Gemeinde aufmerksam registriert. MGB

entnommen der Schweriner Volkszeitung, Lokalausgabe Parchim vom 08.05.2002

nach oben

24. Juli 2002:

"Da brat' mir doch einer (k)einen Storch"

     
Am 24. Juli 2002 fiel ein Jungstorch aus dem Nest bei der Bäckerei Melchert. Als "Ersatznest" suchte er sich den Rundgrill auf dem Hof aus. Er fand nach rund zehn Tagen aber den Weg wieder auf sein richtiges Nest.

nach oben

 21. Juli 2003:

Nun ist es offiziell: Mestlin ist Storchendorf!
An allen vier Ausfallstraßen der Gemeinde Mestlin
weisen die neuen Zusatzschilder auf die vielen Störche hin.

nach oben

19. März 2005:

Den Sommersitz von Adebar saniert


Die Mitglieder der Jugendwehr und einige Jäger mit dem vorbereiteten Nest

Wehrführer Bernd Jörs (links) und Jäger Torsten Rietz bei der Montage in luftiger Höhe


Am 19. März 2005 haben Mitglieder der Jugendfeuerwehr und die Jäger aus Mestlin das Storchennest am Forsthof erneuert. Das vorhandene Holzrad wurde bereits in der DDR-Zeit mit einer Metallstütze durch die damalige Prüfgruppe verstärkt. Nun drohte es aber doch abzustürzen. Rechtzeitig, bevor Meister Adebar seinen Mestliner Sommersitz bezieht, wurde dieses nun saniert und wieder installiert. Das Nest wurde mit etlichen Weidenzweigen und Ästen geflochten und altes Nistmaterial wurde verwendet. Nun hoffen alle, dass das alte, neue Nest wieder angenommen wird.


Wehrführer Bernd Jörs

Jäger Torsten Rietz

nach oben

28. Juni 2005:

Adebar hat ein schweres Jahr zu überstehen

Im Storchendorf Mestlin sind in diesem Jahr elf Altstörche gezählt worden. Dies ist die niedrigste Zahl seit 1994 (siehe: Tabelle) und kann damit begründet werden, dass etliche Tiere durch den Wintereinbruch im März auf ihrem Flug ins Sommerquartier gestört wurden. Auch mit ihrem Nachwuchs ist es diesmal nicht sehr gut bestellt. So wurden kürzlich nacheinander vom Nest bei der Bäckerei alle drei Jungtiere aus dem Nest geworfen. Vermutet wird nun, dass die Tiere einem Storchenkampf zum Opfer fielen, nach Ansicht mancher Beobachter sind die jetzigen Adebars kleiner. Es kommt mitunter vor, dass ein Nest von anderen Tieren in Beschlag genommen und das vorhandene Paar verjagt wird. In Zeiten schwachen Nahrungsangebotes, das wird diesmal allerdings nicht vermutet, werfen auch die eigenen Eltern Eier oder ihre Jungtiere hinaus, da keine Überlebensaussicht besteht.
Unser Foto zeigt ein Elterntier mit zwei Jungtieren auf dem Nest nahe der Feuerwehr. Hier scheint die Storchenwelt in Ordnung zu sein. MGB

entnommen der Schweriner Volkszeitung, Lokalausgabe Parchim vom 25.06.2006

nach oben

15. August 2005:

Jungstorch fiel aus seinem Nest

Dieser Jungstorch fiel aus seinem Nest beim Pastorhaus und wird nun vorerst liebevoll von Anwohnern versorgt. Hoffentlich schafft er es wieder zurück auf sein Nest... Am nächsten Tag bereits hat er es geschafft! Er ist wieder in seiner eigenen Kinderstube.

nach oben

30. August 2006:

Adebar vermeldet reichlich Nachwuchs
13 Jungstörche im Storchendorf aufgezogen


Jungstörche am Pastorhaus
im Juni 2006

Vom Storchendorf Mestlin aus haben die Störche jetzt ihre weite Reise gen Süden angetreten. Von April bis jetzt wurden zehn Alttiere gezählt, davon haben vier paare ein gemeinsames Nest bezogen. Mit zehn  Alttieren hat sich die Zahl im Vergleich zum Vorjahr konstant gehalten ebenso wie die Anzahl der Bruttiere. Allerdings haben diese vier Paare deutlich mehr Nachwuchs groß gezogen als im Vorjahr. Auf den Nestern bei der Bäckerei, am Friedhof sowie auf dem Forsthof schlüpften je vier Jungtiere, während im Nest am Pastorhaus drei Vögel das Licht der Welt erblickten.
Leider sind zwei Tiere verstorben, sodass von den 15 geschlüpften immerhin 13 von den Elterntieren aufgezogen wurden. Das sind acht Jungstörche mehr als im Vorjahr. Etwas Pech hatte einer der Jungstörche auf dem Nest am Forsthof. Dieser hatte zu früh seine Flugübungen absolviert, landete etwas unsanft auf dem Boden und kam nicht mehr in das elterliche Nest. Nach dem Hinweis des ehemaligen Försters Heinz Kalkhorst wurde das Tier von der Naturkundlichen Station in Kläden aufgenommen und aufgepäppelt. Allerdings hatte es erneut Pech. Bei seinem Erstflug verletzte es sich bei dem Versuch der Landung an einer Freileitung. Nun wird er erst wieder nach der nächsten Mauser die Flugfähigkeit erlangen können. Den Winter wird er daher gut beschützt in unseren Breiten verbringen müssen. Für die notwendige Nahrung in der Naturkundlichen Station sorgt unter anderem der Fischer Norbert Marx aus Pastin. Und im nächsten Jahr kann der Pechvogel dann bei guten Kräften die Rückkehrer hier begrüßen.
Michael-Günther Bölsche

entnommen der Schweriner Volkszeitung, Lokalausgabe Parchim vom 30.08.2006

nach oben

 

04. August 2007:

Adebar sammelt sich

Am 04. August 2007 war am alten Ruester Landweg von Mestlin aus diese Anzahl an Störchen zu beobachten. Es waren 37 Alt- und Jungstörche, die gemeinsam auf Futtersuche waren. Auf dem frisch gepflügten Acker war der "Tisch" besonders reichlich gedeckt.

nach oben

05. Oktober 2007:

Adebar ist wieder (noch) da


Dieser Storch wurde am 05. Oktober 2007 auf einem frisch gepflügten Acker nahe "Dopp's Teich"  gesichtet. Ob er auf seinem Alleinflug hier Rast machte oder ob er hier überwintern will, ist nicht bekannt. Auf den umliegenden Nestern ist kein Storch gesichtet worden. Nach Aussagen von Zoologen hat er aber eine reale Chance, noch in sein südliches Winterquartier zu fliegen.

nach oben

Home Nach oben

Copyright © M. - G. Bölsche, 19374 Mestlin  / letzte Aktualisierung: 06. January 2009