„Es ist die zweite Messe dieser
Art und wir freuen uns, dass so viele Weidmänner und andere Einwohner
gekommen sind“, so Hegeringleiter Hans-Werner Marien. Zuvor hatten sie die
Kirche geschmückt und zu Hause Schmalzstullen geschmiert und Glühwein
vorbereitet. Beides war für den Teil nach der Messe vorgesehen, wenn man
noch zu kleinen Gesprächen zusammenkommt.
Doch zuvor wurde dem St. Hubertus gedacht, der sich der
Geschichte nach vom ausschweifenden Jäger zum Bewahrer der Wildtiere
wandelte und diese als Geschöpfe Gottes anerkannte. Pastor Kornelius Taetow
mahnte in seiner Predigt an Hand einer kleinen Geschichte, die Ökologie und
die Ökonomie in ein richtiges Verhältnis zu bringen. „Es geht nicht um
kurzfristiges Denken und Handeln, wir haben die Verantwortung auch für diese
Welt und müssen diese hegen und pflegen“, meinte Taetow. Schon in der Bibel
wird von der Natur als Geschenk Gottes gesprochen, die es zu bebauen und zu
bewahren gilt. Der Mensch sollte sich wieder mehr Zeit für sich und seine
Umwelt nehmen. Man möge nicht jeden Baum fällen, nur weil er Arbeit macht
und vielleicht stört, sonder sich an ihm erfreuen und unter den
schattenspendenden Blättern zur Ruhe kommen und die Natur tief einatmen.
Spontanen Applaus bekamen am Ende die Mitglieder der Jagdhornbläsergruppe
„Weidmannsheil“ Eldenburg Lübz für ihre liturgische Gestaltung des
Gottesdienstes.
